Pressespiegel: "Spurensuche" ausgezeichnet

Stuttgarter Wochenblatt 21.5.2014, S.7

"Spurensuche" ausgezeichnet
Medienpreis für das Freie Radio Stuttgart

Bereits zum zweiten Mal in Folge hat das Freie Radio für Stuttgart mit einem Beitrag in der Sparte "Nicht­kommerzielle Veranstalter" den Medienpreis der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) gewonnen. Das Projekt "Spurensuche" teilt sich den Preis mit der Uni­Welle Tübingen, die gleichermaßen ausgezeichnet wurde.
"Spurensuche" macht Stuttgarter Geschichte und interessante Personen erlebbar. Jugendliche haben sich unter erfahrener Anleitung auf den Weg gemacht, ihre Stadt neu zu entdecken und ihre Erfahrungen medial aufzubereiten.
Im Rahmen von "Spurensuche" wurden verschiedene geschichtlich oder gesellschaftlich interessante Orte aufgesucht wie z. B. die Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik in der Stuttgarter Hackstraße und die daraus resultierende Waldorfschule auf der Uhlandshöhe. Weitere Themen waren bereits u. a. die neue Stadtbibliothek, die Standseilbahn zum Waldfriedhof und die Weißenhofsiedlung, einer in Deutschland einmaligen architektonischen Modellsiedlung aus den 20er Jahren: Für diesen Beitrag wurden die Jugendlichen nun ausgezeichnet. Bei einem Besuch in der Siedlung trafen sie Bewohnerinnen, um die Geschichte und auch die Auswirkungen zu erfahren.
Die Erstellung der Beiträge bei "Spurensuche" ist Gruppenarbeit. Es gibt keine ausgewiesene Arbeitsteilung. Gemeinsam recherchieren die Jugendlichen Hintergründe, erarbeiten Fragestellungen, machen die Aufnahmen vor Ort und gestalten schließlich die komplette Sendung.
"Spurensuche" ist Medienkompetenz, Radioarbeit, Geschichtswerkstatt und Jugendarbeit. Fachlich begleitet werden die jungen Leute durch Elena Maslovskaya, die seit langem im Freien Radio aktiv ist und viele Pro­jekte bereits durchgeführt hat.
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem interkulturellen Medienverein Multicolor e. V. und dem Freien Radio für Stuttgart und wird gefördert aus dem Projektmittelfonds "Zukunft der Jugend" der Stadt Stutt­gart.
"Nach der Anerkennung unserer Arbeit würden sich die Jugendlichen über eine Projektverlängerung um ein weiteres Jahr freuen, da wir noch viele neue interessante Plätze in Stuttgart entdeckt haben", meint Elena Maslovskaya.

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