18.10.2020 20:00 Uhr radioSCHAUen – Ihre Ohren werden Augen machen!

Was haben Feminismus, der Kampf gegen den Klimawandel und für eine gerechte und nachhaltige Welt miteinander zu tun?

Bild zur Sendung

Live on Air und im Videostream

radioSCHAUen – STUDIOSESSION
FemFM und FF*GZ präsentieren:

Was haben Feminismus, der Kampf gegen den Klimawandel und für eine gerechte und nachhaltige Welt miteinander zu tun?
Feminist_innen und Aktivist_innen im Gespräch

Was haben Feminismus, ein wertschätzender Umgang mit dem weiblichen Körper, der Menstruation und Fruchtbarkeit zu tun mit dem Kampf gegen den Klimawandel und der Vergiftung unserer Welt durch Glyphosat. Und warum braucht es ein Ende des patriarchalen Kapitalismus, der zwangsläufig Krieg, Hunger, Elend und immer mehr Menschen auf der Flucht schafft, da in seiner Logik nur Gewinnmaximierung zählt? Sehr viel finden die Teilnehmer_innen der Sendung von Fem FM des ffgz Stuttgart am 18.10.2020 im Freien Radio/ Radioschauen.

In der Sendung sprechen Charlotte, Anju und Felicia von Fridays For Future, Sabrina Schrey, Musikerin und Künstlerin, Stephanie Kowalski, Tierärztin und Aktivistin für Tierrechte , Bettina Kowalski, Künstlerin und Reisende, Dr. Anne-Katrin Ziebandt, Humanbiologin und Heilpraktikerin für Traditionelle Chinesische Medizin, Shammi Shing, Filmemacher (Womens Voice-India`´s Choice) und Doris Braune, ffgz Mitfrau, Heilpraktikerin und Autorin darüber, warum wir einen anderen Umgang mit den Ressourcen dieses Planeten und seinen Lebewesen brauchen. Und das heute und nicht morgen. Während die ganze Menschheit aktuell erlebt, wie eine Pandemie mit SARS CoV-2 das bisherige Leben durcheinanderbringt, muss die Frage gestellt werden, wie kann es zu einer solchen Pandemie und schon vorher der desaströsen Lage für viele Menschen, das Klima, den Planeten kommen? Welche Lehren ziehen wir daraus?

Schon jetzt ist klar, dass die Zerstörung noch intakter Ökoregion wie Regen- und Urwälder – nur um billige Schnitzel und Steaks auf den Tisch der reichen Länder zu bringen- nicht nur den Klimawandel weiter beschleunigt, sondern auch Menschen in Kontakt mit bisher unbekannten Erregern bringt. So wie es jetzt der Fall ist mit Covid 19. Es ist höchste Zeit, über ein Wirtschaftssystem zu reden, in dem jährlich über 40 Millionen männliche Küken in Deutschland gleich nach dem Schlüpfen geschreddert werden, nur weil es profitabel ist. Wir müssen darüber reden, dass – angeblich um neue Heilmittel zu finden - Tiere bei grausamen Medizinversuchen leiden müssen. Wir müssen darüber sprechen, dass die zunehmende Unfruchtbarkeit der Menschen und der Anstieg von Krebserkrankungen durch die massenweise in die Welt gebrachten Pestizide und andere Umweltchemikalien massiv mitverursacht werden. Und wir müssen darüber sprechen, dass die traditionellen Heilpflanzen weltweit von den großen Pharmafirmen durch Patentierung geraubt werden. Die kapitalistische Logik eignet sich alles und jede_n an und macht sie zu Ware! Der Eingriff in die Keimbahnen von Pflanze, Tier und Menschen hat längst begonnen. Es ist an der Zeit, darüber zu sprechen, dass die immer aggressiver eingebrachte Philosophie eines Elon Musk und anderen, der sogenannte Transhumanismus, eine Form patriarchalen Denkens und Handelns ist. Dieses Denken fordert, sich die Welt und möglichst auch den Frauenkörper untertan zu machen. Es ist ein Denken, geboren aus der Furcht vor der eigenen Endlichkeit.

Ganz besonders wollen wir darüber reden, dass Feminismus und Antirassismus untrennbar zusammengehören. All diese Katastrophen, die die patriarchale Herrschaft, der Kapitalismus verursachen wie aktuell das Elend der Geflüchteten in Moria, treffen den größten Teil der Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika in extremer Weise und Rassismus und Sexismus sind seine Werkzeuge.
Feminismus, Antirassismus, Antifaschismus und ein respektvoller Umgang mit den planetaren Ressourcen und all seinen Lebewesen gehören zusammen.

FemFM
FF*GZ
radioschauen.freies-radio.de

Bild: Bettina Kowalski

Mehr zur Sendung >

Sendungskontakt

Über folgendes Formular können Sie direkt mit den MacherInnen der Sendung Kontakt aufnehmen: